Essener Feuerwehr rückt wegen Gaslecks aus

23/04/2020

21.04.2020, 08:27 Uhr | t-online.de

 
Essen: Feuerwehr rückt wegen Gaslecks aus. Ein Schild "Arbeiten an Gasleitungen" steht in der Essener Straße: Ein Gasleck sorgte dort für einen Großeinsatz der Feuerwehr. (Quelle: Mike Filzen/Feuerwehr Essen)

Ein Schild "Arbeiten an Gasleitungen" steht in der Essener Straße: Ein Gasleck sorgte dort für einen Großeinsatz der Feuerwehr. (Quelle: Mike Filzen/Feuerwehr Essen)
 

Bei Bauarbeiten in Essen ist eine Gasleitung beschädigt worden. Es trat massiv Gas aus. Bewohner eines Altenheims mussten in Sicherheit gebracht werden. 

Ein Gasleck in Essen hat für einen Großeinsatz der Feuerwehr gesorgt. Am Montagnachmittag ist eine Gashochdruckleitung in der Essener Straße in Essen-Stoppenberg beschädigt worden, berichtete die Feuerwehr. Dadurch kam es "zu einem massiven Gasaustritt". Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, konnten sie das Gas bereits riechen und den Austritt sogar deutlich hören. 

Die Arbeiter vor Ort hielten die Straßenbahn der Linie 107 an, die Ruhrbahn schaltete die Oberleitung ab. Außerdem drosselten die Stadtwerke die betroffene Gasleitung. Feuerwehr und Polizei sperrten die Zufahrten weiträumig. 

Zwei Wohngebäude wurden evakuiert

In einem unmittelbar an der Gasleitung befindlichen Altenheim waren mehrere Fenster geöffnet, hieß es weiter. Einsatzkräfte und Personal brachten die Bewohner auf die andere Seite des Gebäudes. Zwei weitere Wohngebäude in der Nähe wurden ebenfalls evakuiert. Friedhofsmitarbeiter räumten und sperrten den nahe liegenden Friedhof. Das St. Vinzenz-Krankenhaus war wegen der Entfernung nicht gefährdet.

Nachdem die Stadtwerke die Gasleitung abgeschaltet hatten, ließen der Geruch und das Abströmgeräusch spürbar nach und die Leitung wurde abgedichtet und repariert. Abschließende Messungen zeigten, dass kein Gas mehr austrat. Die Altenheimbewohner kehrten in ihre Zimmer zurück. Die Straßenbahnen und Autos konnten wieder fahren.

Verwendete Quellen:

  • Feuerwehr Essen: Pressemitteilung vom 20. April

 

  •  

 

 

 

  •